31.07.2013
Nach zwei Tagen Küstenradweg und Badeorte stand heute Kultur auf dem Programm: Bad Doberan und das Münster (Teil der Europäischen Route der Backsteingotik).
In der Nacht hatte es noch geregnet, zum Frühstück hatte der Regen dann aber aufgehört. Auf der Fahrt nach Bad Doberan (Zwischenstopp am Supermarkt um Leergut loszuwerden) gab es dann noch ein, zwei Tropfen, danach blieb der Tag sonnig.
Die Räder stellten wir am Busbahnhof ab und gingen dann zu Fuß durch den Ort. Erstes Ziel war das Münster - vor dem leider schon zwei Reisebusse parkten. Dementsprechend voll war es dann auch in der Kirche, deren prächtige Ausstattung wir aber dennoch genießen konnten. Und auch bei normalem Eintritt war es kaum zu vermeiden, den einen oder anderen Brocken der parallel laufenden Führungen mitzubekommen. Schön war ein Wiedersehen mit den Skulpturen von Walter Green („Bitte berühren“), die wir im letzten Jahr schon in der Marienkirche in Bergen bewundert hatten. Da ich keinen Stift dabei hatte, war ein Gästebucheintrag nicht möglich - der ehemals festgebundene Stift hatte wohl einen Liebhaber gefunden.
Vom Münster aus gingen wir dann quer durch verschiedene Parkanlagen bis zur Molli-Straße, setzten uns dort an der Straße in ein Café und beobachteten, wie sich der Molli durch die enge Straße bewegte. Direkt vor uns blieb dann auf der Rückfahrt die Lok stehen, da weiter oben an der Straße ein Haltepunkt war und der Zug durch den Sommerbetrieb entsprechend lang. Nach einem Abstecher zum Bahnhof (vorbei am Zappa-Denkmal), um der Molli beim Rangieren zuzusehen gingen wir dann durch Nebenstraßen zurück zum Münster und unseren Fahrrädern am Busbahnhof.
(Wenn man genau hinsieht, erkannt man, von wo bis wo ich vergessen hatte, die Aufzeichnung wieder zu starten…)
Und da das Wetter schön war, beschlossen wir, erst noch in Richtung Heiligendamm (vorbei am ehemaligen Wohnhaus von Ehm Welk) bis zur Küste zu fahren - auf dem Ostseeküstenradweg schob uns dann der Wind nach Nienhagen. Und der lichtdurchflutete Gespensterwald war wieder das eine oder andere Foto wert. [Die Tour-Daten sind zweigeteilt, da das phone bei < 50% Energie den Sparmodus einschaltete und die Strecke nicht mehr zu verfolgen war - also kam das Handy von Klaus zum Einsatz.]
Zum Abendessen hatten wir beide Schweinerückensteak mit Letscho gewählt - hinterher gab es noch ein Eis vom anderen Eisstand in Nienhagen.
Anschließend gingen wir noch an den Strand (lesen, fotografieren, Füße ins Wasser), solange die Sonne schien, war es auch ganz gemütlich. Doch leider verschwand sie dann wieder vor dem Untergehen hinter einer großen Wolke - dann war zu merken, dass die Lufttemperatur doch schon unter 20 °C gefallen war.




