29.07.2013
Vergleichsweise früh aufgestanden, damit kurz vor acht beim Frühstück - womit wir das Durchschnittsalter im Frühstücksraum merklich gesenkt haben. Etwas später kamen aber auch andere, die eher in unserem Alter waren (also wohl kein Rentner-Hotel ;) ). Tee mit Samowar zum Selbst-Brühen, gekochte Eier, frisches Obst, Käse- und Wurstplatten, Lachs und Quark-Variationen - da lässt es sich gut leben :)
Kurz nach neun waren wir dann beim Fahrradverleih - und haben uns die Räder gleich für die ganze Woche geliehen. Zurück am Hotel wollte ich dann die in Münster gekaufte Fahrradhalterung für das Smartphone befestigen (um die Fahrrad-Navi-App optimal nutzen zu können), den Schraubenzieher hatte ich ja extra mit eingesteckt, nur: die zur Befestigung notwendigen Muttern fehlten im Kleinteile-Tütchen… Also reiste das Smartphone erstmal so mit, zur Aufzeichnung der Touren ist die Halterung ja nicht notwendig.
Zunächst einmal fuhren wir bei trüben Wetter in westliche Richtung direkt an der Küste entlang nach Heiligendamm:
Dort ließen wir die Fahrräder am Fahrrad-Stellplatz stehen und spazierten die Promenade an den (ehemals) weißen Villen entlang bis zum Grand Hotel. Das versperrt den direkten Weg zum Bahnhof, also liefen wir über den Strand bis zum Kleinen Wohld und durch den zurück zum Bahnhof. Dort konnten wir dann einen ersten Blick auf den 'Molli' werfen - in Heiligendamm begegnen sich die Züge aus Bad Doberan und aus Kühlungsborn. Quer durch den Kurwald dann zurück zum Fahrradstellplatz, Mittagessen auf einer Promenadenbank, kurz noch auf den 'heiligen Damm' geschaut und dann zurück auf die Räder.
Für die Rücktour wählten wir einen Weg durchs Binnenland, durch den Großen Wohld, am Mühlenfließ entlang und dann auf einem schicken neuen Radweg entlang der Nienhäger Chaussee zurück nach Nienhagen, mit einem Zwischenstopp im Supermarkt und bei wieder einsetzendem, leichtem Regen. Für das letzte Stück wählten wir dann den Weg durch das Nienhäger Holz.
Als es am Nachmittag wieder trocken wurde, schmeckte uns der Käsekuchen auf der Hotelterasse.
Ich fuhr dann nochmal zum Fahrradverleih: Wie gehofft konnte er mir mit den fehlenden Muttern aushelfen (zum Nulltarif :) ) - jetzt ist das Leihfahrrad mit einer Smartphonehalterung ausgestattet.
Abends gab es dann Bechamél-Kartoffeln mit Seelachsfilet oder mit Schnitzel und Spiegelei.
Zur Sonnenuntergangszeit spazierten wir dann noch in den Gespensterwald - zwar zeigte sich die Sonne hinter den Wolken nicht mehr, schickte ihre Strahlen aber noch durch ein paar Wolkenlücken.



