03.08.2013
Heute sind wir wieder nach Warnemünde geradelt, haben dort einen Blick auf den Fischmarkt geworfen und sind dann in die S-Bahn nach Rostock eingestiegen.
In Rostocks Zentrum liegen Gründerzeit-Stadthäuser neben (kleinen) Wolkenkratzern, Original-Backsteingotik- oder Fachwerk-Häuser neben (mal mehr, mal weniger gut) rekonstruierten Häusern mit verspielten Giebeln. Ruhige Ecken neben der quirligen Einkaufsstraße. Enge Gassen neben vierspurigen Straßen. Der Bereich des alten Rostock ist gut durch die Reste der Stadtmauer und die vielen, jetzt häufig isoliert stehenden, ehemaligen Stadttore.
Von den vier großen Kirchen ist eine die „normale“ evangelische Stadtkirche (St. Marien), eine die „Jugendkirche“ (St. Petri), eine ein Veranstaltungszentrum mit exklusiven Wohnungen unter dem Kirchendach (St. Nicolai) und die Universitätskirche (ehemals Kirche des Zisterzienserinnen-Klosters) ist an ein Museum angeschlossen.
In Rostock selbst wurde uns ganz schön warm, zurück in Warnemünde wehte dann wieder ein frisches Lüftchen und die Rückfahrt mit den Rädern war dadurch auch ganz angenehm (auch, weil der Großteil der Strecke durch Waldgebiete läuft).
Nach dem Abendessen (Lachstartar mit Rührei und Bratkartoffeln bzw. gefülltes Schnitzel mit Pommes und Rahmchampignons) kam dann auch ein Ausläufer des angekündigten Gewitters vorbei - der Regen schaffte es aber nicht, den Boden unter den Bäumen zu benässen. Und die Sonne schaute dann zum Untergehen auch wieder unter den Wolken hervor, in voller Größe. Dadurch wurde der Wald tiefrot angeleuchtet.

