Reisen = Urlaub

Reiseberichte

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Texte zum Reisen

Alle Menschen sind Ausländer.
Fast überall.

Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, Beienrode

Dein Christus ein Jude. Dein Auto ein Japaner. Deine Pizza italienisch. Deine Demokratie griechisch. Dein Kaffee brasilianisch. Dein Urlaub türkisch. Deine Schrift lateinisch.
… Und dein Nachbar nur ein AUSLÄNDER? (anonym)

EIN FREMDER IST NICHT IMMER EIN FREMDER. FREMD IST DER FREMDE NUR IN DER FREMDE.

Ostkreuz, Berlin

FREMDE UNTER SICH: WENN FREMDE ÜBER EINE BRÜCKE FAHREN, UND UNTER DER BRÜCKE FÄHRT EIN EISENBAHNZUG MIT FREMDEN DURCH, SO SIND DIE DURCHFAHRENDEN FREMDEN FREMDE UNTER FREMDEN.

DEM EINHEIMISCHEN SIND EIGENTLICH DIE FREMDESTEN FREMDEN NICHT FREMD. DER EINHEIMISCHE KENNT ZWAR DEN FREMDEN NICHT, KENNT ABER AM ERSTEN BLICK, DASS ES SICH UM EINEN FREMDEN HANDELT.

WENN EIN FREMDER EINEN BEKANNTEN HAT, SO KANN IHM DIESER BEKANNTE ZUERST FREMD GEWESEN SEIN, ABER DURCH DAS GEGENSEITIGE BEKANNTWERDEN SIND SICH DIE BEIDEN NICHT MEHR FREMD. WENN ABER DIE ZWEI MITSAMMEN IN EINE FREMDE STADT REISEN, SO SIND DIESE BEIDEN BEKANNTEN JETZT IN DER FREMDEN STADT WIEDER FREMDE GEWORDEN. DIE BEIDEN SIND ALSO - DAS IST ZWAR PARADOX - FREMDE BEKANNTE ZUEINANDER GEWORDEN.

Karl Valentin, Liesl Karlstadt: Die Fremden (monologisierter Auszug); Überbleibsel eines Theatertreffens der evangelischen Jugend am Sachsenhain, ca. 1992.

oder Klassenfahrt

Berlin 2001

Die erste „richtige“ Klassenfahrt, im Referendariat von Salzgitter nach Berlin. Gewohnt haben wir an der Bundesallee (nicht sehr zu empfehlen) und nach Stadtrundfahrt mit dem vor Ort gemieteten Bus, Wanderungen durchs Zentrum, Besuch des GRIPS-Theaters und einem Ausflug nach Babelsberg (von wo aus alle lieber gemeinsam zurück fahren wollten) ging es nach 5 Tagen per Bahn wieder nach Braunschweig zurück (da Gruppe, mit nebenrangigen Zügen und Umstieg in Magdeburg - so dass sich die eigentliche Fahrzeit locker verdreifachte).

· 2008/01/31 17:38 · Birte Ahrens

im Studium

Klassenfahrt im Studium? Nun ja, zum Einen mussten wir von der Chemie aus an Exkursionen teilnehmen - z.B. fuhren wir (mit Übernachtung) nach Marl und Münster.

Zum Anderen bot sich für mich die Gelegenheit bei einem Segeltörn des ehemaligen LK-Lehrers meiner Schwester mitzufahren - das war dann eine Klassenfahrt, bei der wir zum Glück aber keine weiteren Pflichten hatten.

· 2008/01/31 17:27 · Birte Ahrens

als Schülerin

Höxter

Nach einzelnen Tagesausflügen in die nähere Umgebung in der Grundschule (Essehof, Bauernhausmuseum Bortfeld, Elm) fand meine erste Klassenfahrt dann in der Orientierungsstufe (vermutlich) in der 6. Klasse statt. Ziel war Höxter, Fotos gibt es keine, und die lebhaftesten Erinnerungen sind das Wecken am Morgen durch die Hausmusik der Herbergsmutter mit Akkordeon und das Warten am Nachmittag auf das Wiederöffnen der Jugendherberge. Ach ja - damals war „Saftpulver“ begehrt, mit dem man sich dann Getränke anrühren konnte.

Harz

In der 7. Klasse führte die erste Klassenfahrt am Gymnasium dann zum Skilaufen in den Harz. Die Druckstellen an den Schienbeinen haben mich nicht begeistert, die Stimmung auf dem Zimmer war gut, dass unsere Klassenlehrerin weder mitfuhr noch uns besuchte (vielleicht tue ich ihr hier auch unrecht, möglicherweise war sie kurz am Wochenende da) war eher eine Enttäuschung. Zumindest hatten wir noch ausreichend Schnee um sowohl die Abfahrt als auch den Langlauf zu üben.

Schwaförden

In der 10. Klasse fuhren wir dann für 2 Wochen ins Jugendwaldlager, um uns unsere Unterkunft und die Verpflegung zu verdienen - durch Arbeitseinsätze im Forst und in der Küche. Da ich mir gleich am ersten Nachmittag beim Volleyballspielen einen Finger verstauchte, hieß es für mich dann nicht nur einen Tag, sondern eine Woche Küchen- und Hausdienst - es hätte auch schlimmer kommen können.

Um nicht jeden Morgen mit Waldhörnern (von der Schallplatte) geweckt zu werden, wurden recht schnell mit einer Single von Rocky IV Abhilfe geschafft, die aber nicht die ganze restliche Zeit durchhielt.

DDR

11. Klasse (1987), eine politisch ausgerichtete Klassenfahrt (ja, wir waren im neu zusammengewürfelten Klassenverband) stand auf dem Plan - und wir entschieden uns gegen Berlin und für eine Tour durch die DDR, mit Stationen in Gotha, Eisenach, Leipzig, Dresden.

Moskau / Leningrad

Die 11. Klasse schloss für mich mit einer Fahrt aller Russischkurse nach Moskau und Leningrad ab, um die frisch erworbenen Sprachkenntnisse zu üben. Der Besuch im Kreml war beeindruckend, wie auch der Gang durchs Lenin-Mausoleum - wichtiger war mir aber das klassische Touristenfoto auf dem Roten Platz (auf dem damals schon Rauchverbot herrschte).

In Leningrad beeindruckten mich die erhaltenen Warnhinweise aus der Belagerungszeit, und natürlich die „blauen Nächte“.

Follonica

Schließlich, zu Beginn der 13, die Studienfahrt des Bio-LK nach Follonica in Italien (gegenüber von Elba). Ziel war die Erforschung der nur dort vorhanden Pflanzenwelt. Da der Strandbesuch am Nachmittag sich sinnvoll anschloss, wurden die Blattschnitte und Pflanzenzeichnungen dann eben nach dem (teilweise abenteuerlich zubereitetem) Abendbrot vorgenommen - alles festgehalten per Video durch unseren Kurslehrer.

· 2008/01/31 17:27 · Birte Ahrens

und / oder Fortbildung

Naturwissenschaften in der Emscher-Lippe-Region, Recklinghausen

17. Juli 2004

Ein Fortbildungstag unter dem Motto „Wie können wir den Naturwissenschaftlichen Unterricht attraktiver gestalten?“ - zumindest dem Fach Naturwissenschaften stand das Auditorium doch noch eher skeptisch gegenüber, vor allem, was die erhoffte Unterstützung bei der Einführung betrifft. Ich selber wollte im Workshop mich mit der PCR-Methode vertraut machen (polymer chain reaction, eine Methode zum Vervielfältigen von DNA-Spuren, damit sie nachgewiesen werden können) - mit einer Mikropipette kann ich jetzt umgehen :-), für den Rest bedarf es spezieller Maschinen. Kurios war dann die Rückfahrt - per von der Bahn finanziertem Taxi mit einer spontan gebildeten Vierer-Gruppe, weil durch eine querstehende Lok im Bahnhof Marl die Bahnverbindung nach Münster blockiert war.

MNU-Tag in Dortmund

23. September 2003

Der Fortbildungstag lag zwar kurz nach den Sommerferien, hat aber gleich neue Ideen für den Mathematikunterricht beim Vortrag von Dr. Möllenkamp (Münster) gebracht. Vorträge über Neutrinos und zur Kryptologie haben mein Wissen erweitert. Und zum Abschluss hat Prof. Wilke gezeigt, wie viele Experimente man in der Physik unter Verwendung von Kunststoffflaschen durchführen kann.

· 2008/01/03 19:35 · Birte Ahrens

94. MNU-Kongress, Frankfurt

13. - 17. April 2003

mnu94. Bundeskongress des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V.

essen Dieses Jahr war mir die ganze Tagung zu viel, also fuhr ich nur für einen Tag nach Frankfurt. Das bedeutete, morgens kurz nach 5 Uhr von Münster los (nur, um in Essen dann den direkten Anschluss zu verpassen). Rechtzeitig zum zweiten Vortragsblock war ich dann aber noch an der Frankfurter Uni. Diesmal hatte ich mir mehr allgemeinere Themen herausgesucht, u.a. auch die Diskussion zu den Empfehlungen zum Computereinsatz im Unterricht. Fazit: Es gibt noch viel zu tun an Überzeugungsarbeit und Einstellungswandel, denn selbstverständlich ist der Einsatz des Computers, auch bedingt durch die noch nicht überall einfach zur Verfügung stehende Technik, noch lange nicht. In einer zweiten Veranstaltung (Vortrag von Prof. Muckenfuß) wurde auch das Fach „Naturwissenschaften“ diskutiert - hier blieb hängen, dass es bislang noch keine empirische Untersuchung gibt, mit der ein eindeutiges Urteil pro oder kontra Naturwissenschaften gefällt werden kann. Vorzuziehen sei jedoch ein „globaler Ansatz“ unter Einbeziehung möglichst vieler Fachaspekte, vermeiden sollte man eine erneute „Ghettoisierung“ der Naturwissenschaften.

· 2008/01/03 19:34 · Birte Ahrens
reisen/uebersicht.txt · Zuletzt geändert: 2011/09/10 15:38 (Externe Bearbeitung)
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