Urlaub 2013: Ostseebad Nienhagen und Umgebung

28.07.2013

Fast wie geplant losgekommen, da wir das Navi ignoriert haben, dann einmal stockender Verkehr, ansonsten aber eine ereignislose Fahrt. Je weiter wir nach Norden kamen, desto heißer wurde es (max. 33 °C), aber mit Kalt-Knopf auf Dauerbetrieb war das Fahren angenehm.

Nachdem wir die Autobahn auf Höhe Wismar verlassen hatten, weckte die Landschaft starke Erinnerungen an Rügen. Die Steilküste in Nienhagen (gehört von der Verwaltung her zu Bad Doberan) ist dann auch eine Lehm-Steilküste, wie in Rügens Süden. Und wie dort steht am Treppenabgang das große Schild „Steilküste - Lebensgefahr“. Im Bereich der Badestrände ist noch eine Mauer (künstliches Kliff) hochgezogen, um dort das Abrutschen zu verhindern - beidseitig ist der Badestrand dann von FKK-Bereichen eingegrenzt (weiter waren wir noch nicht). Heute, an einem der heißesten Tage im Jahr, wäre es schwierig geworden, zwischen Strandkörben und weiteren Badegästen noch Platz für ein Handtuch zu finden - mal sehen, wie sich das im Laufe der Woche darstellt.

Der Hotelparkplatz ist vom (vermutlich auch vom Hotel bewirtschafteten) kostenpflichtigen Parkplatz durch ein blaues „Garten“tor getrennt - ohne Schloss o.ä. :) Und direkt am Hintereingang, der zu unserem Zimmer führt, war ein Parkplatz frei.

Kurz die Füße in der Ostsee gebadet (lt. Aushang 20 °C Wassertemperatur), kurz in den Gespensterwald geschaut (die gesuchte Fotostelle liegt wohl weiter hinten), kurz in die Gegenrichtung gegangen, damit war der erste Rundblick um das Hotel (das wirklich direkt an der Küste liegt) beendet.

Frisch gemacht waren wir dann pünktlich zum Abendessen (bequeme Halbpension). Und weil die Rinderroulade auf der Homepage so hervorgehoben wurden und direkt heute zur Auswahl standen, wurde Fisch essen auf morgen verschoben. :)

Abends fing es dann auch an zu regnen - die Sonne sah aber trotzdem kurz vorm Untergehen noch unter den Wolken durch.

· 2013/07/28 20:33 · ahrens

29.07.2013

Vergleichsweise früh aufgestanden, damit kurz vor acht beim Frühstück - womit wir das Durchschnittsalter im Frühstücksraum merklich gesenkt haben. Etwas später kamen aber auch andere, die eher in unserem Alter waren (also wohl kein Rentner-Hotel ;) ). Tee mit Samowar zum Selbst-Brühen, gekochte Eier, frisches Obst, Käse- und Wurstplatten, Lachs und Quark-Variationen - da lässt es sich gut leben :)

Kurz nach neun waren wir dann beim Fahrradverleih - und haben uns die Räder gleich für die ganze Woche geliehen. Zurück am Hotel wollte ich dann die in Münster gekaufte Fahrradhalterung für das Smartphone befestigen (um die Fahrrad-Navi-App optimal nutzen zu können), den Schraubenzieher hatte ich ja extra mit eingesteckt, nur: die zur Befestigung notwendigen Muttern fehlten im Kleinteile-Tütchen… Also reiste das Smartphone erstmal so mit, zur Aufzeichnung der Touren ist die Halterung ja nicht notwendig.

Zunächst einmal fuhren wir bei trüben Wetter in westliche Richtung direkt an der Küste entlang nach Heiligendamm:

Nienhagen-Heiligendamm

Dort ließen wir die Fahrräder am Fahrrad-Stellplatz stehen und spazierten die Promenade an den (ehemals) weißen Villen entlang bis zum Grand Hotel. Das versperrt den direkten Weg zum Bahnhof, also liefen wir über den Strand bis zum Kleinen Wohld und durch den zurück zum Bahnhof. Dort konnten wir dann einen ersten Blick auf den 'Molli' werfen - in Heiligendamm begegnen sich die Züge aus Bad Doberan und aus Kühlungsborn. Quer durch den Kurwald dann zurück zum Fahrradstellplatz, Mittagessen auf einer Promenadenbank, kurz noch auf den 'heiligen Damm' geschaut und dann zurück auf die Räder.

Heiligendamm

Für die Rücktour wählten wir einen Weg durchs Binnenland, durch den Großen Wohld, am Mühlenfließ entlang und dann auf einem schicken neuen Radweg entlang der Nienhäger Chaussee zurück nach Nienhagen, mit einem Zwischenstopp im Supermarkt und bei wieder einsetzendem, leichtem Regen. Für das letzte Stück wählten wir dann den Weg durch das Nienhäger Holz.

Heiligendamm-Nienhagen

Als es am Nachmittag wieder trocken wurde, schmeckte uns der Käsekuchen auf der Hotelterasse.

Ich fuhr dann nochmal zum Fahrradverleih: Wie gehofft konnte er mir mit den fehlenden Muttern aushelfen (zum Nulltarif :) ) - jetzt ist das Leihfahrrad mit einer Smartphonehalterung ausgestattet.

Abends gab es dann Bechamél-Kartoffeln mit Seelachsfilet oder mit Schnitzel und Spiegelei.

Zur Sonnenuntergangszeit spazierten wir dann noch in den Gespensterwald - zwar zeigte sich die Sonne hinter den Wolken nicht mehr, schickte ihre Strahlen aber noch durch ein paar Wolkenlücken.

· 2013/07/29 21:03 · ahrens

30.07.2013

Heute stand die Radtour nach Warnemünde auf dem Programm: Entgegen meiner Erwartung führte der Ostseeküstenradweg kaum durch offenes Gelände, sondern überwiegend durch den Küstenwald. Dadurch war es angenehm schattig und wir fuhren windgeschützt. Die (vergleichsweise wenigen) Fußgänger auf der Strecke konnten einem leid tun - der Fahrradverkehr war beachtlich.

Für einen Teil der Strecke nutzten wir einen parallen Weg durch den Wald, der noch näher an der Küste verlief, hier war es dann auch deutlich ruhiger.

Nienhagen-Warnemünde

In Warnemünde stellten wir die Räder in Sichtweite des Leuchtturms ab und gingen von dort mehr oder weniger nach Zufallsprinzip durch den Ort. Der Reiseführer hatte davor gewarnt, dass Warnemünde insbesondere am Wochenende überlaufen ist - mit den zwei Kreuzfahrtschiffen vor Anker möchte ich mir nicht vorstellen, wie es aussähe, wenn noch mehr Leute unterwegs sind. Mit „Rügener“ Fischbrötchen und nach kurzer Eis-Pause im Café Röntgen fuhren wir dann wieder nach Nienhagen zurück, wieder soweit wie möglich auf den schmaleren Waldwegen. Die Mittagspause war dann (inkl. geräuchertem Heilbutt von der Fischbude an der Jugendherberge) auf einer Bank an der Steilküste mit Ausblick aufs Wasser.

Warnemünde und Fahrt zurück nach Nienhagen

Wieder im Hotel haben wir pausiert - und auf die noch anstehende Zimmerreinigung verzichtet. Nach Dusche und Mittagsschlaf gingen wir noch an den Strand und waren schließlich beide im Wasser - was bei 20 °C Wassertemperatur zwar immer noch frisch war, aber angenehm. Durch den Wind hatte das Wasser dann auch deutlich Wellenbad-Charakter.

Obwohl die Wolken drohten, kam heute kein Regen mehr - über der Küste lösten sich die Wolken auf, im Inland hat es wohl auch wieder geregnet.

Zum Abendessen gab es Goldbuttfilet (= Schollenfilet) mit Dosen(?)erbsen oder Curryhähnchen. Und zum Nachtisch gönnten wir uns noch ein Eis. Mit Kameras bewaffnet spazierten wir dann nochmal in den Gespensterwald. Ich hätte mir schon gewünscht, dass die Sonne stärker in den Wald geschienen hätte und sich nicht gleich hinter einer großen Wolke versteckte. Und auch zum Sonnenuntergang blieb sie hinter der Wolke verborgen.

Für heute Nacht / morgen früh ist nochmal Regen angesagt - lassen wir uns überraschen.

· 2013/07/30 21:57 · ahrens

31.07.2013

Nach zwei Tagen Küstenradweg und Badeorte stand heute Kultur auf dem Programm: Bad Doberan und das Münster (Teil der Europäischen Route der Backsteingotik).

In der Nacht hatte es noch geregnet, zum Frühstück hatte der Regen dann aber aufgehört. Auf der Fahrt nach Bad Doberan (Zwischenstopp am Supermarkt um Leergut loszuwerden) gab es dann noch ein, zwei Tropfen, danach blieb der Tag sonnig.

Nienhagen - Bad Doberan

Die Räder stellten wir am Busbahnhof ab und gingen dann zu Fuß durch den Ort. Erstes Ziel war das Münster - vor dem leider schon zwei Reisebusse parkten. Dementsprechend voll war es dann auch in der Kirche, deren prächtige Ausstattung wir aber dennoch genießen konnten. Und auch bei normalem Eintritt war es kaum zu vermeiden, den einen oder anderen Brocken der parallel laufenden Führungen mitzubekommen. Schön war ein Wiedersehen mit den Skulpturen von Walter Green („Bitte berühren“), die wir im letzten Jahr schon in der Marienkirche in Bergen bewundert hatten. Da ich keinen Stift dabei hatte, war ein Gästebucheintrag nicht möglich - der ehemals festgebundene Stift hatte wohl einen Liebhaber gefunden.

Vom Münster aus gingen wir dann quer durch verschiedene Parkanlagen bis zur Molli-Straße, setzten uns dort an der Straße in ein Café und beobachteten, wie sich der Molli durch die enge Straße bewegte. Direkt vor uns blieb dann auf der Rückfahrt die Lok stehen, da weiter oben an der Straße ein Haltepunkt war und der Zug durch den Sommerbetrieb entsprechend lang. Nach einem Abstecher zum Bahnhof (vorbei am Zappa-Denkmal), um der Molli beim Rangieren zuzusehen gingen wir dann durch Nebenstraßen zurück zum Münster und unseren Fahrrädern am Busbahnhof.

Bad Doberan

(Wenn man genau hinsieht, erkannt man, von wo bis wo ich vergessen hatte, die Aufzeichnung wieder zu starten…)

Und da das Wetter schön war, beschlossen wir, erst noch in Richtung Heiligendamm (vorbei am ehemaligen Wohnhaus von Ehm Welk) bis zur Küste zu fahren - auf dem Ostseeküstenradweg schob uns dann der Wind nach Nienhagen. Und der lichtdurchflutete Gespensterwald war wieder das eine oder andere Foto wert. [Die Tour-Daten sind zweigeteilt, da das phone bei < 50% Energie den Sparmodus einschaltete und die Strecke nicht mehr zu verfolgen war - also kam das Handy von Klaus zum Einsatz.]

Rückfahrt2

Rückfahrt1

Zum Abendessen hatten wir beide Schweinerückensteak mit Letscho gewählt - hinterher gab es noch ein Eis vom anderen Eisstand in Nienhagen.

Anschließend gingen wir noch an den Strand (lesen, fotografieren, Füße ins Wasser), solange die Sonne schien, war es auch ganz gemütlich. Doch leider verschwand sie dann wieder vor dem Untergehen hinter einer großen Wolke - dann war zu merken, dass die Lufttemperatur doch schon unter 20 °C gefallen war.

· 2013/07/31 21:53 · ahrens

01.08.2013

Bei eher trüben Wetter haben wir uns heute für die Molli-Fahrt von Bad Doberan nach Kühlungsborn entschieden. Zunächst radelten wir vom Hotel bis zum Bahnhof Bad Doberan, schlossen dort die Räder an, kauften Fahrkarten und warteten auf die Molli. Nachdem wir gestern schon angesprochen wurden, ob man auf dem richtigen Weg (per Auto) zum Münster sei und ich erklären konnte, wie man nach einer Wende dahin käme wurde ich heute angesprochen, dass ich mich doch sicher mit diesen Fahrkartenautomaten auskenne, ob ich beim Fahrkartenkauf behilflich sein könne? Das größte Problem dabei war, das Anliegen der Frau zu verstehen…

Fahrt mit dem Molli

Im halbleeren Zug (worauf ich auf einem Donnerstag gehofft hatte) fuhren wir dann gemütlich nach Kühlungsborn - am Haltepunkt Galopprennbahn stieg dann eine Gruppe Zappa-Fans zu, die ihre Zelte schon auf dem Festivalgelände aufgeschlagen hatte und nun einen Tag am Meer verbringen wollte. Diese Gruppe sahen wir auch bei der Rückfahrt wieder.

In Kühlungsborn fuhren wir zunächst bis zur Endhaltestelle, warfen einen Blick in das Molli-Museum und gingen dann in Richtung Meer. Auf der Promenade erreichten wir dann schließlich auch die Seebrücke in Kühlungsborn Ost und folgten ihrer Straßen-Verlängerung dann wieder bis zu den Schienen der Bahn.

Kühlungsborn

Da wir auf dem Weg keinen Fisch-Imbiss fanden, der nicht belagert war, verfolgten wir einen Tipp des Reiseführers - eine „Fisch-Kantine“ am Bahnhof Kühlungsborn-Mitte, lt. Karte von einem der letzten Kühlungsborner Fischer betrieben. Mit einer nicht uninteressanten Geschäftsidee: Einmal ein Gerich kaufen, dann soviel davon essen, bis man satt ist… Für das Abendessen im Hotel war dann nicht mehr so viel Platz übrig, so dass der Selleriesalt nur probiert wurde und auch das Standard-Gemüse wieder in die Küche zurück ging - der Dorsch gesellte sich aber zum Heilbutt (ungeplant - zu spät realisiert, dass das servierte Essen gar nicht das bestellte war, durchaus zum Unwillen der Wirtin) und den Flundern vom Mittagessen.

Nach dem Essen liefen wir noch bis zur alten Mühle (heute ein Wohnhaus) und von dort dann zum Haltepunkt Ost, um uns nach Bad Doberan zurückfahren zu lassen (die Streckenaufzeichnung beginnt an der Mühle).

nochmal Kühlungsborn

Für die Rückfahrt von Bad Doberan nach Nienhagen mit den Fahrrädern wählten wir eine neue Strecke, teilweise über Rasengittersteine und Betonspurplatten) und fuhren zum Schluss über einen Waldweg, der laut Karte „mit mäßigem Untergrund“ bezeichnet war, sich aber als schmaler Trampfelpfad entpuppte - auch als offizieller Wanderweg würde dieser Weg wohl nicht mehr durchgehen. Aber da die Navi-App auf dem Handy ja den Standort bislang immer zuverlässig angeben konnte, machen solche Überraschungen den Reiz der Touren aus.

Rückfahrt Bad Doberan - Nienhagen

Am Abend gab die Sonne ihre bislang beste Vorstellung - die Sonnenscheibe verschwand erst kurz vor dem Wasserspiegel hinter (dünnen) Wolken.

· 2013/08/01 23:07 · ahrens

02.08.2013

Nach vier Tagen radelnd unterwegs sein haben wir heute den heißen Sommertag für einen Strandtag genutzt - stilecht mit Strandkorb, den wir direkt nach dem Frühstück, also mit Öffnung der Strandkorbvermietung um 9:00 Uhr, gemietet haben (Strandkorbmiete ist offensichtlich Männersache - die einzelnen Frauen, die in der Schlange standen, hatten wohl keinen Mann zur Hand). Spätestens um 11:00 Uhr waren dann alle Strandkörbe vermietet und der Strand füllte sich zusehends auch in den Lücken zwischen den Strandkörben.

Natürlich nutzten wir den Tag auch, um mehrfach ins Wasser (20 °C) zu gehen - zunächst als sehr frisch empfunden war es dann, wenn man endlich einmal ganz drin war, sehr angenehm. Morgens war das Wasser so klar, dass man den Grund sehen konnte (Kiesel und Seetang oder Sand) - und die Quallen und den ausgewachsenen Fisch (und auch einen Mini-Schwarm Mini-Fische), der in Ufernähe mit herumschwamm. Je länger der Tag wurde, desto deutlicher wurden aber auch die Sonnenmilch/-öl-Schlieren auf dem Wasser…

Zum Abendessen gab es dann eine ordentliche Portion Lachs mit Blattspinat.

Der Sonnenuntergang war dann fast perfekt - und die Temperatur dann immer noch äußerst angenehm, am Strand noch über 25 °C.

· 2013/08/02 22:06 · ahrens

03.08.2013

Heute sind wir wieder nach Warnemünde geradelt, haben dort einen Blick auf den Fischmarkt geworfen und sind dann in die S-Bahn nach Rostock eingestiegen.

Rostock

In Rostocks Zentrum liegen Gründerzeit-Stadthäuser neben (kleinen) Wolkenkratzern, Original-Backsteingotik- oder Fachwerk-Häuser neben (mal mehr, mal weniger gut) rekonstruierten Häusern mit verspielten Giebeln. Ruhige Ecken neben der quirligen Einkaufsstraße. Enge Gassen neben vierspurigen Straßen. Der Bereich des alten Rostock ist gut durch die Reste der Stadtmauer und die vielen, jetzt häufig isoliert stehenden, ehemaligen Stadttore.

Von den vier großen Kirchen ist eine die „normale“ evangelische Stadtkirche (St. Marien), eine die „Jugendkirche“ (St. Petri), eine ein Veranstaltungszentrum mit exklusiven Wohnungen unter dem Kirchendach (St. Nicolai) und die Universitätskirche (ehemals Kirche des Zisterzienserinnen-Klosters) ist an ein Museum angeschlossen.

In Rostock selbst wurde uns ganz schön warm, zurück in Warnemünde wehte dann wieder ein frisches Lüftchen und die Rückfahrt mit den Rädern war dadurch auch ganz angenehm (auch, weil der Großteil der Strecke durch Waldgebiete läuft).

Nach dem Abendessen (Lachstartar mit Rührei und Bratkartoffeln bzw. gefülltes Schnitzel mit Pommes und Rahmchampignons) kam dann auch ein Ausläufer des angekündigten Gewitters vorbei - der Regen schaffte es aber nicht, den Boden unter den Bäumen zu benässen. Und die Sonne schaute dann zum Untergehen auch wieder unter den Wolken hervor, in voller Größe. Dadurch wurde der Wald tiefrot angeleuchtet.

· 2013/08/03 20:57 · ahrens

04.08.2013

Heute stand Wismar auf dem Programm - die Schwesterstadt zu Stralsund in Bezug auf das UNESCO-Welterbe. Also wieder pünktlich aufgestanden, früh gefrühstückt (fast durchgehend allein im Frühstücksraum) und dann auf die Räder (8:30), um pünktlich am Zug in Bad Doberan zu sein (Abfahrt 9:32). Dummerweise realisierte ich erst am Bahnhof in Bad Doberan, dass meine Bahncard noch im Hotelzimmer war…

Wismar

Eine Dreiviertelstunde später waren wir dann in Wismar und folgten der im Reiseführer vorgeschlagenen Route. Das Stadtbild ist wirklich beeindruckend (auch wenn es Einwohner gibt, die dem Kopfsteinpflaster nicht so viel abgewinnen können), die Kirchen sind beeindruckend (in St. Nikolai war der Gottesdienst erst später, so dass wir um halb elf besichtigen konnten, Heilig Geist war schon mit dem Gottesdienst fertig, St. Georgen ist ja neu aufgebaut und noch ganz leer und St. Marien besteht nur noch aus dem Turm).

Als zweites Frühstück gab es Fischbrötchen direkt vom Kutter, Mittags eine Soljanka im Café und abends dann dreierlei Fischfilet (Scholle, Kabeljau, Seelachs).

Auf der Rückfahrt von Bad Doberan machten wir noch einen Umweg über Bögerende und fuhren damit noch einmal den Ostseeküstenradweg durch den Gespensterwald.

Die Sonne verschwand beim Untergehen zunächst hinter einem Wolkenband, tauchte aber noch über dem Horizont daraus aus - das reichte aber nicht mehr, um den Gespensterwald in rotes Licht zu tauchen.

· 2013/08/04 23:27 · ahrens

05.08.2013

Nochmal Rad fahren? Oder lieber an den Strand? Der Strand wurde es, nochmal mit Strandkorb. Gemütlich lesen, zwischendurch ins Wasser, den Strandkorb mit der Sonne drehen - so saßen wir durchgehend angenehm im Schatten.

Das Wasser war am Vormittag wieder sehr ruhig und so klar, dass man auch bei 1,5 m Wassertiefe noch den Grund sehen konnte - und damit auch die schon etwas häufiger auftretenden Quallen zu umgehen (die Fische verschwanden eh von selbst, wenn sich ein Mensch näherte).

Am späteren Nachmittag frischte es etwas auf und damit kamen dann auch wieder Wellen.

Wir brachten die Fahrräder noch zurück zur Ausleihe - Namen sagen, „O.k.“, gut war's (wer braucht schon Belege…).

Mittags am Strand Fischbrötchen bzw. Pommes, Abends dann Seehechtfilet. Mit Omega-3-Fettsäuren wurden wir diese Woche gut versorgt ;)

· 2013/08/05 18:57 · ahrens
orte/nienhageno.txt · Zuletzt geändert: 2014/05/01 16:27 von ahrens
CC Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported
www.chimeric.de Valid CSS Driven by DokuWiki do yourself a favour and use a real browser - get firefox!! Recent changes RSS feed Valid XHTML 1.0