100 ml Wasser werden vorsichtig mit 25 ml konz. Schwefelsäure vermischt (Erwärmung auf 60°C). Dann werden 4 Zinkgranalien in die verdünnte Schwefelsäure gegeben.
Sofort setzt eine sichtbare Gasentwicklung ein.
Gibt man eine Spatelspitze Kupfersulfat zur Reaktionsmischung so entwickelt sich schlagartig deutlich mehr Gas.
Am nächsten Tag ist die Reaktion abgeschlossen, es hat sich eine klare, farblose Lösung gebildet, in der wenig schwarzer Feststoff zu sehen ist.
| Zink | Schwefelsäure | Wasser | Kupfersulfat |
|---|---|---|---|
| Zn (s) | H2SO4 | H2O | CuSO4 (s) |
| Schwefelsäure, verdünnt: H2SO4 (aq) | |||
Zink + Schwefelsäure (verdünnt) Zinksulfat (gelöst) + Wasserstoff
Zn (s) + H2SO4 (aq) Zn2+ (aq) + (SO4)2- (aq) + H2 (g)
1 Zinkatom reagiert mit 1 (in Wasser gelöstem) Schwefelsäuremolekül zu 1 Zink-Kation, 1 Sulfat-Anion (also zu einer gelösten Formeleinheit Zinksulfat) und 1 Wasserstoffmolekül.
Bei dem schwarzen Feststoff könnte es sich um einen der folgenden Stoffe handeln (oder aus eine Mischung aus diesen Stoffen):
Weiter Zink dazugeben - wenn nichts mehr reagiert, ist keine Säure mehr vorhanden.
Lösung filtrieren und eindampfen.
Weiter Zink dazugeben.