Heute stand Wismar auf dem Programm - die Schwesterstadt zu Stralsund in Bezug auf das UNESCO-Welterbe. Also wieder pünktlich aufgestanden, früh gefrühstückt (fast durchgehend allein im Frühstücksraum) und dann auf die Räder (8:30), um pünktlich am Zug in Bad Doberan zu sein (Abfahrt 9:32). Dummerweise realisierte ich erst am Bahnhof in Bad Doberan, dass meine Bahncard noch im Hotelzimmer war…
Eine Dreiviertelstunde später waren wir dann in Wismar und folgten der im Reiseführer vorgeschlagenen Route. Das Stadtbild ist wirklich beeindruckend (auch wenn es Einwohner gibt, die dem Kopfsteinpflaster nicht so viel abgewinnen können), die Kirchen sind beeindruckend (in St. Nikolai war der Gottesdienst erst später, so dass wir um halb elf besichtigen konnten, Heilig Geist war schon mit dem Gottesdienst fertig, St. Georgen ist ja neu aufgebaut und noch ganz leer und St. Marien besteht nur noch aus dem Turm).
Als zweites Frühstück gab es Fischbrötchen direkt vom Kutter, Mittags eine Soljanka im Café und abends dann dreierlei Fischfilet (Scholle, Kabeljau, Seelachs).
Auf der Rückfahrt von Bad Doberan machten wir noch einen Umweg über Bögerende und fuhren damit noch einmal den Ostseeküstenradweg durch den Gespensterwald.
Die Sonne verschwand beim Untergehen zunächst hinter einem Wolkenband, tauchte aber noch über dem Horizont daraus aus - das reichte aber nicht mehr, um den Gespensterwald in rotes Licht zu tauchen.